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Bitcoin steigt trotz gescheiterter Clarity Act und Zinserhöhung über 81.000 Dollar

Bitcoin steigt trotz gescheiterter Clarity Act und Zinserhöhung über 81.000 Dollar

Bitcoin legte am Freitag um nahezu sechs Prozent zu und erreichte zeitweise 81.055 Dollar. Vorausgegangen waren das Aus für die Clarity Act im US-Repräsentantenhaus und eine Zinserhöhung der Federal Reserve.

Bitcoin legte am Freitag deutlich zu und überwand die Marke von 81.000 Dollar. Zuletzt wurde die Kryptowährung mit 80.982 Dollar gehandelt, nachdem sie am Freitagvormittag in New York zeitweise 81.055 Dollar erreicht hatte. Innerhalb von 24 Stunden betrug der Anstieg laut Quelle nahezu sechs Prozent.

Der Kursanstieg erfolgte nach zwei Rückschlägen für die Kryptobranche in den USA. Am Dienstag blockierten Abgeordnete die seit Längerem erwartete Clarity Act in einer Verfahrensabstimmung. Am Mittwoch erhöhte die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen. Diese Abfolge wirft die Frage auf, weshalb der Bitcoin-Kurs auf die regulatorischen und makroökonomischen Nachrichten nicht dauerhaft negativ reagierte.

Die Clarity Act sollte für mehr Klarheit bei der Regulierung des Kryptomarkts sorgen und die Zuständigkeiten zwischen den Aufsichtsbehörden aufteilen. Vertreter der Digital-Asset-Branche hatten sich lange klare Regeln gewünscht. Der Gesetzentwurf scheiterte jedoch in einer verfahrensbezogenen Abstimmung. Die Quelle nennt weder das Abstimmungsergebnis noch Details zum weiteren Verfahren.

Die Federal Reserve erhöhte die Finanzierungskosten erstmals wegen der stark gestiegenen Inflation in den USA. Fed-Chef Kevin Warsh bezeichnete Preisstabilität als oberste Priorität der Notenbank. „Die schlichte Tatsache ist, dass die Inflation zu hoch ist und es schon zu lange ist“, sagte Warsh. „Die Inflationswerte dieses Sommers zeigen mir nicht, dass sich die zugrunde liegenden Trends spürbar verbessert haben.“

Bitcoin habe in der Vergangenheit in einem Umfeld niedriger Zinsen gute Leistungen gezeigt, weil dann mehr Liquidität für den Handel mit dem Vermögenswert verfügbar sei. Nach den Nachrichten über das Aus für die Clarity Act und die Entscheidung der Fed gab der Kurs zunächst nach, stieg am Freitag aber wieder deutlich an.

Die US-Bitcoin-Exchange-Traded Funds verzeichneten laut Daten von Farside Investors zu Wochenbeginn Nettoabflüsse. Anleger zogen in diesem Zeitraum nahezu 427 Millionen Dollar aus den Produkten ab. Am Donnerstag kehrten die Flüsse ins Positive zurück: Nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit Abflüssen investierten sie fast 160 Millionen Dollar in die Fonds. Die Quelle nennt keinen konkreten Bezugszeitraum für „diese Woche“.

Ob und in welchem Umfang die Zinsentscheidung, das Scheitern des Gesetzgebungsverfahrens oder die ETF-Flüsse den Kursanstieg verursachten, geht aus der Quelle nicht hervor. Sie stellt lediglich fest, dass Bitcoin nach zunächst rückläufiger Reaktion am Freitag wieder deutlich zulegte.

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